Sie sind hier > Fakultät AKS > Studium > Gestaltung M.A.

Studiengang Gestaltung M.A.



Das Masterstudium forciert die vertiefte intellektuelle und kreative Auseinandersetzung mit den Inhalten des BA-Studiums. Ziel ist die Ausbildung von kreativen und kompetenten Gestalter-Persönlichkeiten mit einer sowohl hohen gestalterischen als auch hervorragenden technischen Qualifikation, die in der Lage sind, in verantwortungsvollen Positionen, Designprozesse zu initiieren, zu gestalten und zu koordinieren. Darauf zielen die enge curriculare Verknüpfung von Entwurfsprozess und Produktrealisierung sowie die substantiell projektorientierte Lehre. Der Bezug zu Produktion und Markt, Forschung und Wissenschaft ergibt sich ein weites und vielfältiges Berufsbild für künstlerische (freiberufliche) sowie industrieorientierte Tätigkeitsprofile.

Das Studium ermöglicht im hohen Maße eine auf die individuellen Interessen der Studierenden abgestimmte Schwerpunktsetzung sowohl auf experimentell-künstlerischen als auch industrieorientierten Gebieten. In differenzierten Gestaltungsprojekten werden die Studierenden einerseits zum selbstständigen und kreativen Arbeiten und andererseits zur problem-, zeit- und zielorientierten Bearbeitung von Designaufgaben im künstlerisch-gestalterischen und/oder industriellen Kontext befähigt. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie, Kunst und Forschung ist dabei integraler Bestandteil der Ausbildung.

Das Designstudium wird durch eine intensive Lehre künstlerischer Grundlagen begleitet, die den Studierenden wichtige Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen der visuellen Darstellung und Präsentation vermittelt. Marktwirtschaftliche und designtheoretische Seminare sowie fachspezifische Workshops vertiefen ein Verständnis von Design im Kontext kultureller und medialer Strömungen, unter Berücksichtigung ökologischer, soziologischer und ökonomischer Faktoren.

Studienrichtung Holzgestaltung / Möbel- und Produktdesign
Studierende erfahren eine gestalterische Qualifikation auf höchstem fachspezifischem Niveau. Diese versetzt sie in die Lage, über die Gestaltung von Produkten und Objekten hinaus, auch komplexe Designprozesse zu managen und Konzeptionen auf diesem speziellen Arbeitsfeld zu erarbeiten. Die klassischen Bereiche, angefangen bei den Spielmitteln, über das Möbeldesign, bis zu architekturbezogenen Projekten, werden verstärkt im Kontext von nachhaltigen und soziologischen Prozessen gesehen. Ganz wesentlich wird dabei auch auf fertigungstechnische bzw. wirtschaftliche Aspekte geachtet. Design wird in kultureller, ökologischer und in der Regel auch pädagogischer Verantwortung vermittelt. Der Absolvent wird auf diesen Gebieten zur eigenständigen Arbeit als Freiberufler oder als Angestellter in der Industrie befähigt sein.

Studienrichtung Modedesign
Übergeordnetes Ziel ist es, die Studierenden zu befähigen, ihre gestalterische Vision zu formulieren, auf höchster Ebene weiter zu entwickeln und zu realisieren. Neben klassischen Bekleidungskonzepten in den Kerngebieten experimentelles Design, Kleiderkunst, Klassik, Schnittgestaltung, Sportswear/Functionwear, Strickerei, neue Technologien sowie dem Integrieren von Flächengestaltungen mit differenzierten Techniken, können auch Projekte an Schnittstellen zur Mode bzw. in Kooperation mit anderen Gestaltungsdisziplinen und Wissen¬schaften gefördert werden. Die auf die individuelle Schwerpunktsetzung der Masterstudierenden abgestimmte Projektarbeit wird begleitet durch fachspezifische Lehrveranstaltungen, die eine umfassende Profilierung der Studierenden fördert.

Studienrichtung Textilkunst/Textildesign
Ziel ist die Befähigung der Studierenden Gestaltideen zu artikulieren und auf hohem Niveau weiter zu erkunden und zu entwickeln sowie mittels textiler Verfahren zu realisieren. Neben Konzepten für die Handwerks-und Industriekultur werden auch experimentelle Erkundungen für Fläche und Raum in seiner Umfänglichkeit sowie Aspekte des Modedesigns von Bedeutung sein. Vor allem der Einsatz innovativer Technologien und nichttextiler Werkstoffe wird in Projekten herausfordern und Partner motivieren. Schnittstellen spezifischer Art und weitere Gestaltungsdisziplinen und Wissenschaften werden in Kooperationen gefördert.