Sie sind hier > Lehre > Projekte > MentMAB > FAQ

Was ist Mentoring?

Mentoring ist eine persönliche Förderbeziehung zwischen einer im Beruf erfahrenen Person und einer Nachwuchskraft.

Die beteiligten Personen werden als Mentor (erfahrene Person) und Mentee (Studierende) bezeichnet.

Zusammen bilden Sie ein Mentoring-Tandem.

Der Mentor ist für den Mentee ein fester Ansprechpartner. Er gibt Studien- und/oder berufliche Erfahrungen weiter und zeigt Perspektiven der persönlichen Entwicklung auf. Der Mentor regt dazu an eigene Lösungswege zu finden und eigene Strategien zu entwickeln.

Der Mentee lernt dadurch sich selbst besser einzuschätzen, Ziele zu konkretisieren und hat die Chance sich im Studium und beruflich weiterzuentwickeln.

Mentoring ist freiwillig, vertraulich und hierarchiefrei.

Welche Ziele verfolgt das Mentoringprogramm MentMAB?

Das Mentoringprogramm MentMAB unterstützt Studierende (Mentees),

  • in ihrem Studium, zur Steigerung des Studienerfolgs.
  • bei der Vorbereitung auf den Berufseinstieg und auf das Berufsleben.

Dafür bringt das Mentoringprogramm MentMAB Studierende und Mentoren zusammen.

  • erfahrenen Personen (Mentoren) aus der Hochschule
  • berufserfahrenen Personen (Mentoren) aus regionalen Unternehmen.

Dafür bietet das Mentoringprogramm MentMAB Trainings an.

  • Workshops zur Vermittlung von Studienkompetenzen.
  • Workshops zur Vermittlung beruflicher Kompetenzen.

Welche Vorteile bringt das Mentoringprogramm MentMAB?

Studierenden (Mentees), die am Mentoringprogramm MentMAB teilnehmen,

  • ... werden individuell begleitet auf ihrem Weg durch das Studium und in das Berufsleben.
  • ... haben einen Ansprechpartner in der Hochschule.
  • ... lernen wichtige Studierkompetenzen.


  • ... haben einen persönlichen Ansprechpartner im angestrebten Berufsfeld.
  • ... erhalten praxisnahe Einblicke in die Berufswelt.
  • ... erhalten Hilfe beim Knüpfen von berufliche Kontakten und Netzwerken.
  • ... lernen wichtige berufsrelevante Soft Skills.


  • ... lernen ihre Ziele zu konkretisieren und umzusetzen.
  • ... stärken ihr Auftreten.

Für Mentoren, ermöglicht das Mentoringprogramm MentMAB:

  • … mit Studierenden außerhalb des regulären Lehrbetriebs zu kommunizieren.
  • … Einblicke in die Lebenssituation und Perspektiven von Studierenden und Nachwuchskräften.
  • … Reflexion des eigenen beruflichen Erfahrungen und Strategien.
  • … neue Impulse und Motivation für die eigene Arbeit.
  • … interdisziplinäre Kontakte und Netzwerke.
  • … Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens, beim akademischen Nachwuchs.

Wer kann sich bewerben?

Das Mentoringprogramm MentMAB richtet sich an drei verschiedene Zielgruppen:

  •  Studierende aus den MINT-Studiengängen (→ Was sind MINT-Studiengänge?)
  •  Studierende ohne Abitur aller Studiengänge (→ Studieren ohne Abitur)
  •  Studierende mit Beeinträchtigung aller Studiengänge (→ Studierende mit Beeinträchtigung)

Daraus leitet sich das Kürzel MAB ab.

 

Bewerben können sich Studierende dieser drei Zielgruppen in allen Studienphasen. Sie sollten max. zwei Semester vor ihrem Studienabschluss stehen, um die einjährige Teilnahme am Mentoringprogramm gewährleisten zu können.

Studierende des Orientierungsstudiengangs Open MINT können sich ebenfalls für eine Teilnahme am Mentoringprogramm MentMAB bewerben.

Nicht teilnehmen können Studierende berufsbegleitender-, kooperativer- oder Fernstudiengänge.

Was sind MINT–Studiengänge?

MINT ist eine Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

MINT-Fächer ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Studienfächern aus diesen Bereichen.

Studierende folgender → MINT-Studiengänge an der WHZ können sich für eine Teilnahme am Mentoringprogramm MentMAB bewerben.

Studierende ohne Abitur

Die Aufnahme eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums ist unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur, aufgrund einer beruflichen Qualifikation möglich.

Berufliche Qualifikationen können sein:

  • erfolgreich absolvierte Meisterprüfung oder gleichwertige Fortbildung
  • abgeschlossene Berufsausbildung und dreijährige Berufstätigkeit im erlernten Beruf.

Das Mentoringprogramm MentMAB richtet sich auch an Studierende aller Fakultäten, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation eine Zulassung zum Studium an der WHZ erhalten haben.

Studierende auf die das zutrifft, vermerken dies bitte auf dem → Profilbogen für Studierende.  

Studieren mit Beeinträchtigung

Das Mentoringprogramm MentMAB richtet sich auch an Studierende aller Fakultäten, deren Studium aufgrund einer körperlichen bzw. gesundheitlichen Beeinträchtigung erschwert ist. 

Für 8 % der Studierenden an deutschen Hochschulen ist das Studium infolge von körperlichen bzw. gesundheitlichen Beeinträchtigungen erschwert.

Hierzu zählen neben körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen auch chronische oder akute Erkrankungen, wie bspw.

-          Mobilitätseinschränkungen

-          Sehbeeinträchtigungen

-          Hörbeeinträchtigungen

-          Sprechbeeinträchtigungen

-          Psychischen Beeinträchtigungen (z.B. Essstörungen, Depressionen)

-          Chronische Krankheiten (z.B. Rheuma, Morbus Crohn, Diabetes)

-          Legasthenie und andere Teilleistungsstörungen

Weiter Informationen zum Thema bietet der Ratgeber „Studium und Behinderung“ des Deutschen Studentenwerkes (→ http://www.studentenwerke.de/de/behinderung).

Ich zähle zu keiner der Zielgruppen, kann ich mich trotzdem bewerben?

Es ist vorgesehen, freie Plätze im Mentoringprogramm an Studierende zu vergeben, die zu keiner der drei Zielgruppen gehören.

Ist eine Teilnahme während des Praxissemesters möglich?

Sollten sich der/die Studierende (Mentee) im Praktikumssemester befinden, muss sichergestellt sein, dass sie eine regelmäßige Teilnahme an Workshops und den Treffen mit ihrem Mentor oder Ihrer Mentorin gewährleisten können.

Wie erfolgt die Anmeldung für die Teilnahme am Mentoringprogramm MentMAB?

Mentees

Studierende die als Mentee am Mentoringprogramm MentMAB teilnehmen möchten, füllen zur Anmeldung den → Profilbogen für Studierende aus und schicken diesen per E-Mail an die Projektkoordination (stefanie.gottschlich@fh-zwickau.de).

Im weiteren Bewerbungsverlauf werden die Studierenden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.

Mentoren

Interessierte, die Studierende als Mentor bzw. Mentorin unterstützen möchten, wenden sich bitte per E-Mail an die Projektkoordination (stefanie.gottschlich@fh-zwickau.de).

Wie kommt der Kontakt zum Mentor/zur Mentorin zustande?

Die Projektleitung bringt die Studierenden (Mentees) und die Mentoren zusammen.

Auf Grundlage der Angaben im studentischen Profilbogen werden durch die Projektkoordination passende Mentoren gesucht.

Studierende und Mentoren werden zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen, um sich gegenseitig kennenzulernen und Erwartungen und Ziele zu besprechen. Darauf aufbauend kann ein Mentoring-Tandem gebildet werden.

Studierende haben außerdem die Möglichkeit im Rahmen ihrer Anmeldung Vorschläge bezüglich eines Mentors/einer Mentorin zu machen.

Studentische Mentoren

Erfahrene Studierende, die sich mindestens im 3. Semester befinden, können die Aufgabe eines Mentors/ einer Mentorin übernehmen und Studienanfänger während ihres ersten Semesters an der WHZ begleiten.

Die Tätigkeit als Mentor/Mentorin können sich die Studierenden als Studium Generale anrechnen lassen (in Rücksprache mit dem Prüfungsausschuss der jeweiligen Fakultät).

Die Studierenden erhalten auerdem eine Teilnahmebescheinigung über die Tätigkeit als Mentor/Mentorin.

Gibt es eine Bescheinigung über die Teilnahme am Mentoringprogramm MentMAB?

Die Studierenden (Mentees) erhalten am Ende des Mentoringprogramms eine Teilnahmebestätigung, in dem ihre Teilnahme am Programm (Phase 1 und Phase 2) und dessen Bestandteile (Workshops und Mentoring-Tandem) dokumentiert sind.

Voraussetzung dafür ist die regelmäßige Teilnahme an den Workshops und die aktive Gestaltung des Mentoring-Tandems (→ Was wird von den Mentees erwartet?)

Was wird von den Mentees erwartet?

Die teilnehmenden Studierenden (Mentees), tauschen sich während eines festgelegten Zeitraums regelmäßig mit ihrem Mentor bzw. ihrer Mentorin aus. Die Initiative für gemeinsame Treffen geht dabei vom Mentee aus.

Die Studierenden (Mentees) nehmen regelmäßig an den Workshops teil.

Ist die Teilnahme an den Workshops verpflichtend?

Die regelmäßige Teilnahme an den Workshops ist Voraussetzung für den Erhalt der Teilnahmebescheinigung, welches die Mentees (Studierende) mit Abschluss des Mentoringprogramms erhalten.

Zielvereinbarung mit den Mentees (Studierende)

Zusammen mit der Projektkoordination erstellt der/die Mentee (Studierende) zu Beginn der Teilnahme am Mentoringprogramm eine Zielvereinbarung.

In der Zielvereinbarung werden die Erwartungen und Ziele, welche der/die Mentee mit der Teilnahme am Mentoringprogramm verbindet, festgehalten. Die inhaltliche Ausgestaltung des Mentoring-Tandems orientiert sich an dieser Zielvereinbarung.

Die Zielvereinbarung soll sicherstellen, dass das Mentoring zielgerichtet und effektiv gestaltet werden kann.

Vereinbarung mit den Mentoren

Mit den Mentoren wird eine Vereinbarung getroffen, welche den Ablauf des Mentoring-Tandems dokumentiert.

Dabei können die Mentoren eigene Anregungen und Vorschläge zur Ausgestaltung des Mentoring-Tandems einbringen.

Die Vereinbarung soll sicherstellen, dass das Mentoring zielgerichtet und effektiv gestaltet werden kann.

Ansprechpartner

Projektleitung Dr. Peter Mietke

Projektkoordinatorin
Stefanie Gottschlich, Dipl.-Soz.
Büro: Dr.-Friedrichs-Ring 1, 206
(Gebäude Commerzbank)
Telefon: 0375 536 1316
Telefax: 0375 536 1632
Stefanie.Gottschlich@fh-zwickau.de

Postanschrift
Westsächsische Hochschule Zwickau
Dezernat Studienangelegenheiten
PSF 201037
08012 Zwickau

Besucheradresse
Zwickau-Zentrum
Dr.-Friedrichs-Ring 2
Gebäude RIII
08056 Zwickau




Gefördert durch:
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Sonderzuweisung zur Steigerung des Studienerfolgs


Flyer Mentoringprogramm (PDF)

Merken