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Aktuelles

Studienjahr 2016/2017

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16. bis 22. Januar 2017, Köln
imm Köln - neue Möbel aus Holz und Filz



Die Studierenden des 7. Semesters Holzgestaltung, Möbel- und Produktdesign beteiligen sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Messestand an der internationalen Fachmesse der Möbelbranche in Köln.. Bei dem verwendeten Filz handelt es sich um den, vom Kooperationspartner Filzfabrik Fulda entwickelten, innovativen Faserverbundwerkstoff Lanisor. Dieser verfügt über hochwirksame akustische Eigenschaften, hohe Formstabilität bei geringem Gewicht und eine haptisch ansprechende Oberfläche. Für die Studierenden bot sich die Möglichkeit experimentell zu arbeiten und so das Potential des Materials auszuloten. Die besonderen Merkmale von Lanisor standen dabei im Fokus und wurden den bekannten Eigenschaften von Massivholz gegenübergestellt.

Dem Werkstattprinzip folgend, setzten die sieben Studierenden Paravents, Stauraum-, Sitz- oder Babymöbel durchwegs als 1:1 Modell oder Prototypen um.​ Das Konzept und die Umsetzung des Messeauftritts sind ebenfalls Bestandteil der Module des 7. Semesters. Hierbei kommt innovatives Material der Firma swap zum Einsatz. Sie sind herzlich eingeladen diese Arbeiten zu erleben und von den jungen Gestaltern persönlich mehr darüber und über das Studium in Schneeberg zu erfahren.

www.imm-cologne.de
kunstschnee.blog

Die Messe ist noch bis zum 22.01.2017 für Besucher geöffnet.
Die Präsentation befindet sich in Messe-Halle 03.1 Stand D001.

Kontakt
Angewandte Kunst Schneeberg
Fakultät der Westsächsischen Hochschule Zwickau
Prof. Jacob Strobel
Studiengangsleiter Holzgestaltung
Jacob.Strobel@fh-zwickau.de


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10. bis 13. Januar 2017, Frankfurt/M.
Schneeberger Textildesign-Studenten stellen auf Messe "Heimtextil" in Frankfurt aus



Fotos: Henriette Lenk und Luise Starke

Die Studierenden des 7. Semesters Textilkunst/Textildesign beteiligen sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Messebeitrag am Projekt "BEST OF DESIGN" an der größten internationalen Fachmesse für Heim- und Haustextilien, Heimtextil, in Frankfurt am Main.
Zum Thema "Mobile Home" sind Stoffe und Kissen aus der aktuellen Entwurfsentwicklung von sieben Studentinnen am Messestand Campus@heimtexil zu sehen.
Diese zeigen eine unkonventionelle Auseinandersetzung mit der Technik des Scherenschnittes zur Generierung neuer, textiler Flächengestaltungen. Die gezeigten Stoffe wurden in der digitalen Textildruckwerkstatt der Hochschule in Schneeberg realisiert.

Die Messe Heimtextil ist noch bis zum 13.01.2017 für Besucher geöffnet.
Die Ausstellungsfläche CAMPUS befindet sich in Halle 4.2 (Stand J60).


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Prof. Dr. Thomas Pöpper legt neues Michelangelo-Buch vor



Fotos: https://www.taschen.com/pages/de/catalogue/art/all/49314/facts.michelangelo_das_zeichnerische_werk.htm

Thema des Buches sind die figürlichen und architektonischen Zeichnungen des „divino“ (des „Göttlichen“), es erscheint in der Reihe „Bibliotheca Universalis“ (Taschen-Verlag, Köln). Nur wenige Künstler können eine so andauernde Berühmtheit und Bedeutung über Jahrhunderte und Kontinente hinweg für sich in Anspruch nehmen wie Michelangelo Buonarroti (1475–1564). Michelangelos Leistungen als Bildhauer (z. B. „David“, Florenz), Maler („Sixtinische Kapelle“, Rom) und Baumeister (Kuppel von St. Peter, Rom) sind bis heute einzigartig und unerreicht. Seine Schöpfungen zählen zu den bekanntesten Kunstwerken der Welt. Ob bis in alle Feinheiten ausgearbeitet oder unvollendet, ob winzig kleine Skizze oder riesig großer Karton, ob selbstgültiges Kunstwerk oder dienendes Arbeitsblatt: jede einzelne Zeichnung Michelangelos legt Zeugnis ab von seinem leiden¬schaftlichem Blick auf den Menschen, von seiner meisterlichen Beherrschung von Linie, Form und Detail – kurz, von jenem typisch michelangelesken Renaissance-Humanismus. Die Zeichnungen erlauben es darüber hinaus, Michelangelo im Moment der Inspiration über die Schulter zu schauen und seine Kreativität im Entstehungsprozess zu erfassen. Thematisiert wird aber auch die Frage, wie wir überhaupt wissen können, wie Michelangelo zeichnete – denn von den abgebildeten über 550 Zeichnungen ist nur eine signiert. Insofern ist dieses Buch nicht nur eine Anleitung zum sinnlichen und intellektuellen Genuss der Zeichnungen, sondern auch eine Einführung in die Michelangelo-Kritik. Das Buch erscheint in fünf Sprachen; weitere Übersetzungen sind geplant. Die Zeitung „The Washington Times“ hat bereits die englische Ausgabe rezensiert: “It goes without saying that this book meets Taschen’s high standards for producing detailed, well-researched and beautifully constructed examinations of art and culture.”


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Donnerstag, 12. Januar 2017, 9 bis 13 Uhr
Hochschulinformationstag



Zentrale Infopunkte
Schneeberg, Goethestraße 1, Studierendensekretariat (1. Etage)
Markneukirchen, Adorfer Straße 38 (nur Musikinstrumentenbau)


Mappenberatung, Führungen und Besichtigungen
Am Standort Schneeberg (BA- und MA-Studiengang Gestaltung) bieten Professoren und Mitarbeiter individuelle Beratungen an: Einfach vorbeikommen und Mappe mitbringen!
Führungen
Alle, die sich für ein Studium Gestaltung (Schneeberg) sowie Musikinstrumentenbau (Markneukirchen) interessieren, werden gebeten, sich – auch ohne Voranmeldung – im Studierendensekretariat, bei Frau Kaiser oder Frau Weller, zu melden. Diese werden die Interessenten zu den entsprechenden Angeboten führen. Alle Labore, Werkstätten und Lehrgebäude stehen offen. In den Schneeberger Hochschulfluren werden aktuelle Arbeiten präsentiert und Studierende der Angewandten Kunst beantworten Eure Fragen.


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7. Januar 2017, 20 Uhr
Spektakulärer Sound und bombastische Lightshow im Chemnitzer TIETZ



Mit 25 Metern Höhe bietet das Atrium des Chemnitzer Kulturkaufhauses Tietz die perfekte Hülle für den Versteinerten Wald, eine weltberühmte Sammlung von verkieselten Stämmen aus dem Erdzeitalter Perm (ca. 291 Millionen Jahre). Am 7. Januar 2017 richteten die Galerie Angewandte Kunst Schneeberg und das Museum für Naturkunde Chemnitz ein lange vorbereitetes Livekonzert aus, in dessen Mittelpunkt der Versteinerte Wald stand. Die Begeisterung stand den 250 glücklichen Erwerbern von Tickets ins Gesicht geschrieben, als sich eine gigantische Soundwoge und eine bombastische Lichtinszenierung mit hoch aufsteigenden und tief wallenden Nebeln über sie ergoss. Das Tietz zitterte förmlich unter der Wucht der Basstöne, die eruptionsgleich aus den riesigen Boxen rollten. Der Chemnitzer Elektronikmusiker Uwe Rottluff aka "Wellenvorm" hatte alle Register gezogen, um seine Hymne "Petrified Forest" live umzusetzen. Dazu zählten quadrofonische Effekte, aber auch im Versteinerten Wald verstreute Lautsprecherboxen. Die von Designprofessor Jochen Voigt konzipierte und von der Chemnitzer Firma pm2 sowie dem Laserspezialisten Steffen Müller umgesetzte Licht- und Lasershow wurde von den Schneeberger Studenten Rosi Gröschl, Grit Otto, Paul Giesemann, Lisa Drenkelforth und Rico Denninger aktiv unterstützt. Dieses von der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg initiierte Konzert war zugleich die aufwändigste Veranstaltung in ihrer siebenjährigen Geschichte. Mittels einer konzertierten Aktion zahlreicher Behörden, Firmen und der Chemnitzer Feuerwehr war es in letzter Minute gelungen, die sicherheitstechnischen Voraussetzungen zu schaffen, um das Event in der geplanten Form stattfinden zu lassen. Unter den Gästen weilten auch die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und WHZ-Kanzler Dr. Ralf Steiner. Das Konzert war innerhalb von acht Tagen ausverkauft. Über 1000 user hatten den im Vorfeld bei youtube eingestellten und in Schneeberg produzierten Konzert-Trailer angeklickt:

Video

Weitere Konzertbilder sind unter www.freiepresse.de/forest zu finden.


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7. Januar 2017, 20 Uhr
Petrified Forest – Livekonzert vor dem Versteinerten Wald
Musikevent im TIETZ Chemnitz



Jochen Voigt: Der Versteinerte Wald von Chemnitz – Details aus dem Lichtkonzept

Vor 291 Millionen Jahren begrub die gigantische Aschewolke eines in der Nähe des heutigen Chemnitz ausgebrochenen Vulkans das umliegende Land, nachdem eine unvorstellbare Druckwelle tausende Bäume wie Streichhölzer geknickt hatte. Das spätere Chemnitz wurde auf einem verschütteten, versteinerten und bis dato noch gar nicht bekannten Wald errichtet. Im 18. Jahrhundert begann, ausgelöst durch Zufallsfunde, die Entdeckung und Bergung zahlreicher versteinerter Stämme aus dem Erdreich, die bis heute anhält. Im Lichthof des Chemnitzer Kulturkaufhauses TIETZ sind zahlreiche dieser imposanten Stämme zu einer riesigen Installation aufgebaut.

Das neue, eben veröffentlichte Album "Petrified Forest" (Versteinerter Wald) des Chemnitzer Soundprojektes WELLENVORM wird am 7. Januar 2017 direkt vor der Kulisse des einzigartigen Naturdenkmals live aufgeführt. "Petrified Forest", eine Hymne an das steinerne Weltwunder von Chemnitz, wird umgesetzt in einem vom Museum für Naturkunde Chemnitz und der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg gemeinsam organisierten Event aus Licht, Laser und Trockeneisnebel. Schneeberger Studenten sind direkt in das Konzertevent eingebunden. Spiritus rektor des Gesamtprojektes ist Prof. Jochen Voigt (Studienrichtung Holzgestaltung). Er übernahm das artwork für die Albumveröffentlichung und die Konzerttournee. Die von ihm konzipierte Lichtshow wird den Versteinerten Wald in ein ganz neues Licht rücken und die szenisch komponierte Musik des Chemnitzer Elektronik-Klangtüftlers Uwe Rottluff wird die Zuhörer in eine Millionen Jahre zurückliegende Zeit versetzen.
Mit einem riesigen Equipment elektronischer Instrumente und kreisförmig aufgebauter Lautsprecherboxen wird WELLENVORM den Lichthof des vollständig verdunkelten TIETZ in mystische Sounds mit quadrofonischen special effects hüllen. Das international vertriebene Album soll weltweit für den Versteinerten Wald von Chemnitz werben. Das Konzert war innerhalb einer Woche ausverkauft. Der offizielle Trailer zum Chemnitz Concert gibt einen ersten Vorgeschmack auf das Event:

Video


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8. Dezember 2016, Classic Centrum Zwickau
Schneeberger Master-Absoventin Sara Linke erhält BIC-Förderpreis



Die WHZ-Absolventinnen Sara Linke und Lisa Franke haben die BIC-Förderpreise erhalten. Erstmals waren die Preise in den Kategorien „Angewandte Kunst“ und „Angewandte Forschung“ verliehen worden.
Die Preisträgerin Sara Linke überzeugte die Jury mit ihrer Masterarbeit „No Taboo – From Sidewalk to Catwalk“ im Studiengang Gestaltung, in der sie die Flächengestaltung von Spitze und Latex behandelt.

Der BIC-Preis wird seit 2006 an Absolventen der WHZ verliehen. Eingereicht werden können Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeiten, die Aufgabenstellungen aus dem Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) bearbeiten. Bewertet werden die innovative Leistung, der technische Fortschritt, die Praxiswirksamkeit und der regionale Bezug der Projekte.
BIC = Business Innovation Center Zwickau


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Künstlerisches Projekt für das Gesundheitsbad ACTINON in Bad Schlema



Foto: Rosi Gröschel

Zu einer Kooperation kam es jüngst zwischen der Studienrichtung Holzgestaltung und dem Kurbad ACTINON in Bad Schlema. Sieben Studenten des 7. Semesters, betreut durch Projektleiter Prof. Jochen Voigt, entwickelten Entwürfe für die "Insel" im Warmwasserbecken des Bades. Wie die Geschäftsführer Claudia Küttner und Hartmut Ullmann betonten, soll das Bad generell einer gestalterischen "Frischzellenkur" unterworfen werden, innerhalb deren sich die neue Inselgestaltung einfügen soll. Gefragt waren Ideen, die aufgrund ihrer Originalität und ihres Alleinstellungsmerkmales zu einer Attraktivitätssteigerung des Bades führen können. Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten musste der Werkstoff Holz konsequent ausgeblendet werden, stattdessen wurde in Kunststoffen und Metallen gedacht. Dies war für die angehenden Designer kein ungewohnter Gedanke, nimmt doch der Einsatz holzfremder Werkstoffe – etwa im Möbeldesign – durchaus breiten Raum im Studium ein. Die Jury erwarten flippige bis beruhigende Lösungen. Rosi Gröschl mit einem meterhohen Eisberg aus Plexiglas; Sophie Pauditz mit farbigen Kunstoffscheiben, von denen Wasser fließt – angelehnt an die Riesenseerose Victoria Regia; Melanie Möbius mit einer Vielzahl springender Fische aus selbstleuchtendem Acryl; Nicole Schönstein mit abstrahierten, überdimensionalen Wasserlilien; Paul Giesemann mit einem "Himmelszelt" aus Edelstahl und Kunststoffseil; Lisa Drenkelfort mit stilisierten Bäumen aus Kupfer und Kunststoff sowie Grit Otto mit einem Schwarm aus farbigen Riesenquallen. Inzwischen waren die Entwürfe bereits Gegenstand einer beratenden Sitzung im Kurbad Schlema, sodass mit Spannung eine Entscheidung erwartet wird.


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Das waren die Tage der offenen Tür ...






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Samstag, 3. und Sonntag, 4. Dezember 2016; 10 bis 16 Uhr
offen.
Tage der offenen Tür an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg




Programm
Präsentation aktueller Studien- und Abschlussarbeiten
Studienberatung (ab 10:00 Uhr)
Rundgänge für Studieninteressierte (11:30 Uhr), offene Werkstätten (10:00 bis 16:00 Uhr)
Mappenberatung und Grafikverkauf in der grafischen Druckwerkstatt
Modenschauen (Samstag 10:30, 13:00 und 15:30 Uhr; Sonntag 10:30 und 13:00 Uhr)
Textilmarkt, Silhouetten-Theater (Samstag und Sonntag jeweils 11:30 und 14:00 Uhr) und Café im Textilhaus
Im und am Holzhaus: Designmarkt, Kinderspielecke, Schaudrechseln und Wurstgrill
Ausstellung und Anspielmöglichkeit von Musikinstrumenten in der Aula (10:00 bis 16:00 Uhr)

Einladungskarte



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Zurück aus Berlin



Fotos: Pöpper

Musikinstrumentenbauer des ersten und Modedesignerinnen des fünften Studiensemesters haben eine gemeinsame Exkursion nach Berlin unternommen. Gegenstand der Erkundungen vor Ort waren Prinzipien und Zielsetzungen der Gestaltung im Allgemeinen. Unter der Leitung ihrer Professoren Dr. Michael Scholz-Hänsel und Dr. Thomas Pöpper wurden hierzu die Gemäldegalerie, das Kunstgewerbemuseum (insbesondere Modeabteilung) und das Musikinstrumentenmuseum sowie, gemeinsam mit Professor Hartmut Hornung, das Museum für Kommunikation (Ausstellung „Göttlich. Golden. Genial…“) in Berlin besucht. So wurden u. a. Korsetts, Fächer und Arpeggionen sowie Glasharmonikas nach ihren Gemeinsamkeiten befragt. Einen besonderen Schwerpunkt bildete das Nachdenken über die Bedeutung des sogenannten Goldenen Schnitts als geistesgeschichtliches Konstrukt und gestaltungspraktischer Maßstab. Die aktuelle Ausstellung im Martin-Gropius-Bau „+ultra. gestaltung schafft wissen“ sei allen Studierenden besonders ans Herz gelegt.

Ausstellung +ultra…
Ausstellung Göttlich Golden Genial. Weltformel Goldener Schnitt?


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3D TEXTILE EXPERIMENTS – Publikation erschienen



Die druckfrische Broschüre begleitet die enge Kooperation der Fakultät mit dem Unternehmen KARL MAYER Textilmaschinenfabrik GmbH.
Nach dem ersten gemeinsamen Projekt vor vier Jahren, das in den Gestaltungsgrundlagen vor allem technische Textilien als Material für räumliche Experimente nutzte, waren im Sommersemester 2016 sowohl Studierende des Modedesigns als auch aller Studienrichtungen innerhalb des Grundlagenstudiums beteiligt.
Vom Hauptsitz des weltweit agierenden Unternehmens in Obertshausen wurden verschiedene aktuelle Materialqualitäten zur Verfügung gestellt, die vor allem in 3-dimensionalen Studien eingesetzt werden konnten.
Inspiriert von den Eigenschaften der Gewirke waren „Transparenz und Raum“ sowie im Modedesign „Experiment mit Spacer Textilien“ die Themen für Semesterprojekte. „No Taboo“ ist der Titel der Masterarbeit Modedesign von Sara Linke, die aus dem spannenden Zusammenspiel von gewirkter Spitze und Latex innovative Flächengestaltungen entwickelte und daraus eine luxuriöse Damenkollektion kreierte.
Die Ergebnisse der verschiedenen Studienprojekte wurden bereits mehrfach ausführlich in dem von KARL MAYER herausgegebenen und weltweit vertriebenen Journal KETTENWIRK-PRAXIS TEXTILINFORMATIONEN vorgestellt.
Besonderer Dank für die ausgezeichnete Zusammenarbeit gilt an dieser Stelle vor allem den Vertreterinnen des Unternehmens Gabriela Schellner und Maike Hohmann/ Textile Development sowie Ulrike Schlenker/ Unternehmenskommunikation.


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24. November 2016, 19:30 Uhr; Galerie Angewandte Kunst Schneeberg
Livekonzert mit MIRIAM SPRANGER
im Rahmen unserer Winterausstellung "seven"



Miriam Spranger ist nicht glatt, nicht Mainstream, schon gar nicht stereotypisch oder das, was man erwartet, sondern einfach nur echt und authentisch, genauso wie man sie auch auf der Bühne erlebt. Mit intelligenten Texten, mal laut, mal sprachlos, mal frech, mal nachdenklich und an den richtigen Stellen in Ironie verpackt. Geschichten, die das Leben schreibt und der Alltag erzählt; kleine, scheinbar unbedeutende Dinge genauso wie tief bewegende ohne dabei dem Selbstmitleid zu verfallen. Ob es darum geht nach einem freien Fall Bäume auszureißen oder mit der Last auf seinen Schultern einfach umzufallen, ob man mit seinen Glücksgefühlen gar nicht mehr weiß wohin oder sich am liebsten von der Außenwelt abschneiden möchte. Immer entdeckt man etwas, worin man sich wiederfindet, wenn auch nicht alles autobiografisch ist. Musikalisch angesiedelt irgendwo zwischen Pop, Straßenmusik, Folk und dem, was man hierzulande Singer/Songwriter nennt. Mal mit Loop Station, mal minimalistisch, aber immer mit einem besonderem Augenmerk auf ihrer Muttersprache.
Miriam Spranger spielt sich quer durch Ihr Repertoire, wird aber vor allem Ihr neues Studioalbum ECHT vorstellen, inzwischen schon das dritte!

Tickets 10 Euro (incl. Getränke). Studenten frei.


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7. Dezember 2016
Vortragsankündigung: Michelangelo als ‚Abkürzer‘



Fotos: zeno.org und wikipedia.org (gemeinfrei)

Professor Dr. Thomas Pöpper wird am Mittwoch, 7. Dezember 2016 im Rahmen der Kunstgeschichtsmodule für das 1. und 3. Semester einen wissenschaftlichen Vortrag halten. Im Mittelpunkt steht der Zeichner Michelangelo (1475–1564). Dabei wird es im Speziellen um die Fragen gehen, ob und wie der ‚divino‘ (der Göttliche) seinen Zeichnungen Spuren der Arbeits- und Zeitökonomie oder eine spezifische ‚stenografische‘ Eigenart einschrieb. Unterscheiden sich in puncto künstlerische ‚Abkürzung‘ (Abbreviatur) Zeichnungen ‚für den Hausgebrauch‘, also Arbeits-, Studienblätter und Ideenspeicher, von solchen, die mitunter als sogenannte Geschenkblätter an Dritte ausgereicht wurden?
Der Vortrag basiert auf aktuellen Forschungsergebnissen, die Thomas Pöpper zuletzt auf Einladung des Max-Planck-Instituts für Kunstgeschichte im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums ("Abbreviazioni, formule e segni nella grafica della prima età moderna", dt.: Abbreviaturen, Formeln und Chiffren in der Zeichnung der Frühen Neuzeit; November 2016) in Rom zur Diskussion gestellt hatte.




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24. Oktober 2016
Sächsischen Staatspreis für Design 2016
Anerkennung für Studenten der Holzgestaltung



Markus Weber, Student der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg in der Studienrichtung Holzgestaltung, Möbel- und Produktdesign, ist einer der 18 Preisträger. Die Jury nominierte sein Regal „2ge“ und würdigte es mit einer Anerkennung. Das als Bachelor-Arbeit entwickelte Regal entstand in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner GRADEL MASSIVHOLZMÖBEL & MEHR in Emskirchen.
Die Preisverleihung fand am 24. Oktober 2016 im Lichthof des Albertinums statt. Die Ausstellung der Preisträger und Nominierungen wird im designXport (www.designxport.de), Hamburg vom 27. Januar bis 25. Februar 2017 und im Industriemuseum Chemnitz vom 9. März – 23. April 2017 stattfinden. Markus Weber entwickelt im Rahmen seines Masterstudiums an der Fakultät innovatives Mobiliar.

Preisverleihung
Abschlussarbeit


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4. Oktober 2016
Besuch des Johanneum Chemnitz



Bereits zum dritten Mal stattete die Kinder- und Jugendstiftung Johanneum Chemnitz, in ihrer jährlichen Projektwoche, der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg einen Besuch ab. Die Stiftung organisiert für Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen regelmäßig in den Herbstferien spannende und erlebnisreiche Ferientage. Am 4. Oktober 2016 war es nun so weit, 15 recht muntere Kinder aus verschiedenen Chemnitzer Schulen kamen erwartungsfroh zu uns. Nach einer kleinen Begrüßung und Einführung ging es direkt in die Siebdruckwerkstätten der Studienrichtung Textilkunst/Textildesign. Mittels Schablonen konnten sich die Kinder hier mitgebrachte T-Shirts, gesponsert vom Modeunternehmen Bruno Banani, in leuchtenden Farben bedrucken. Auch von der Möglichkeit weiße Baumwollbeutel zu bedrucken wurde rege gebrauch gemacht. Nach Fertigstellung der kleinen Kunstwerke gab es ein ausgiebiges Mittagessen in der „Goldenen Sonne“. Frisch gestärkt stand nun ein Besuch der Kirche St. Wolfgang auf dem Plan. Dort konnten die Kinder viel über Schneeberg und den Bergbau erfahren. Der sprichwörtliche Höhepunkt war hier natürlich die Turmbesteigung mit einer tollen Aussicht über Schneeberg und das umliegende Erzgebirge. Zurück an der AKS konnten die Kinder ihre fertigen T-Shirts und Beutel in Empfang nehmen bevor sie nach einem Gruppenfoto fröhlich die Heimreise antraten.
Wir danken allen die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.
Studienrichtung TK/TD

www.stiftungjohanneum.de


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21. ‒ 23. Oktober 2016, Grassimuseum Leipzig
Angewandte Kunst Schneeberg auf der GRASSIMESSE 2016



Foto: Rosi Gröschl

Vom 21. bis 23. Oktober findet, parallel zu den Designers Open, in Leipzig die GRASSIMESSE statt. Auch hier ist der Studiengang Gestaltung vertreten - Studierende des 6. Semesters Holzgestaltung / Möbel- und Produktdesign präsentieren neue Möbel aus Holz und Filz.

Bei dem verwendeten Filz handelt es sich um den, vom Kooperationspartner Filzfabrik Fulda entwickelten, innovativen Faserverbundwerkstoff Lanisor. Dieser verfügt über hochwirksame akustische Eigenschaften, hohe Formstabilität bei geringem Gewicht und eine haptisch ansprechende Oberfläche. Für die Studierenden bot sich die Möglichkeit experimentell zu arbeiten und so das Potential des Materials auszuloten. Die besonderen Merkmale von Lanisor standen dabei im Fokus und wurden den bekannten Eigenschaften von Massivholz gegenübergestellt.

Dem Werkstattprinzip folgend, setzten die sieben Studierenden Paravents, Stauraum-, Sitz- oder Babymöbel durchwegs als 1:1 Modell oder Prototypen um.​ Sie sind herzlich eingeladen diese Arbeiten zu erleben und von den jungen Gestaltern persönlich mehr darüber und über das Studium in Schneeberg zu erfahren.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter www.grassimesse.de


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21. ‒ 23. Oktober 2016, KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig
Angewandte Kunst Schneeberg auf der Designers' Open 2016



Fotograf: Jörg Singer

Vom 21. bis 23. Oktober findet in Leipzig die Designmesse Designers Open statt. Der Studiengang Gestaltung ist auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Messestand vertreten. Präsentiert werden herausragende Abschlussarbeiten des Masterstudienganges Modedesign.
Studieninteressierte können sich hier mit Lehrenden, Studierenden und Absolventen aus Schneeberg über Fragen zum Designstudium in den Studienrichtungen Modedesign, Textilkunst/Textildesign und Holzgestaltung austauschen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Genaue Informationen zur Messe finden Sie unter www.designersopen.de


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20. Oktober 2016, 19:30 Uhr
Vernissage zu "seven" in der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg

Am 20. Oktober 2016, ab 19:30 Uhr, findet die Vernissage zur Ausstellung "seven" der Galerie Angewandte Kunst Schneeberg der WHZ statt. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten von 7 Absolventen und 7 Studenten.



"seven", das Plakatmotiv

Mit Riesenschritten eilt die Galerie der Vollendung ihres siebenten Jahres zu und hat aus diesem Anlass sieben Absolventen der Studienrichtung Holzgestaltung in die Galerie Angewandte Kunst Schneeberg der WHZ im Schloss Lichtenwalde eingeladen, sich mit ihren Handschriften vorzustellen.
Christel Hollstein aus Flöha leistet mit dem außergewöhnlichen Tischset "ELLA." einen Beitrag zur Genusskultur und wurde dafür mit einer Nominierung zum Bundesdesignpreis 2017 geehrt. Auch Rebecca Schönherr aus Schneeberg befasst sich mit dem Thema "lustvoll servieren und essen". Wir präsentieren ihr neu entwickeltes Zubehör für's Sushi-Restaurant. Kim Höwerle ist seit kurzem Designer der Firma Rehform in Halle und entwirft Cooles aus Beton im Kleinformat. Lukas Schubert aus Dresden hat sich mit seiner Bachelorarbeit dem Thema "Weihnachtspyramide" verschrieben und gewinnt diesem Klassiker neue Facetten ab. Dem Lichterfest zugewandt sind auch die Aussteller Roman Krohs aus Schneeberg/Zwickau und Marlen Tröger aus Röhrsdorf. Ihre skurillen Bäume sowie Krippen und Weihnachtsschmuckstücke kommen in sehr zeitgemäßen Formen daher. Markus Weber zeigt ein spektakuläres Regal, mit dem er soeben für den Sächsischen Staatspreis für Design nominiert wurde. Als Zusatzbonbon gibts eine Kollektion der neuesten Räucherfiguren von Karsten Braune aus Pulsnitz zu sehen.
Neben den Genannten sind es sieben aktuell Studierende der Studienrichtung Holzgestaltung, die ausgewählte Arbeiten präsentieren, darunter den 2016 umgesetzten Entwurf für den 500 qm großen Spielplatz am Schneeberger Filzteich von Grit Otto. Abgerundet wird die neue Schau mit Galerieplakaten aus sieben Jahren Galeriegeschichte, die von sieben "hauseigenen" Gestaltern stammen, also von Studenten, Mitarbeitern und Professoren der Fakultät entworfen wurden.




René Ahlig, der Sänger der Band "No King. No Crown."

Eröffnet wird "seven" mit einem Livekonzert der Folk-Band "No King. No Crown." am 20. Oktober 2016 um 19.30 Uhr. Von nachdenklich bis verzweifelt, von kraftgebend bis erschöpfend, von herzerwärmend bis schockierend sind Texte und Musik der bekannten Formation, die wir für den Eröffnungsabend verpflichten konnten. René Ahlig (Gitarren, Banjo u.a.), Gründer, Kopf und Herz der Gruppe, wird begleitet von Benjamin Ludwig (Keyboards und Glockenspiel) und Ole Sterz (Violine und Percussions). Gemeinsam haben sie im Frühjahr ihr neues Album "Without Yesterday" herausgebracht, das sie am Vernissageabend vorstellen werden. Nach England- und Deutschlandtour sind sie nun auch in der Galerie der Westsächsischen Hochschule Zwickau zu Gast.


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24. September 2016, Rathaus Zwickau
Mercedes Fashion Night Award 2016



Fotografen: Ralph Köhler, Swen Lämmel, Sarah di Lauro

Zwei Absolventinnen der Studienrichtung Modedesign wurden für die beste Bachelor- und Masterabschlussarbeit mit dem Mercedes Fashion Night Award 2016 (MFN-Award) ausgezeichnet, der anlässlich der Mercedes Fashion Night am 24. September 2016 in Zwickau verliehen wurde.
Der von der Stadt Zwickau, dem Mercedes Autohaus Lueg und Krauss Event gestiftete Förderpreis wurde vor sechs Jahren ins Leben gerufen um herausragende Leistungen im Modedesign zu würdigen, in diesem Jahr die beiden besten Mode-Abschlussarbeiten, darunter in der neuen Kategorie „Bester Masterabschluss“ des Jahrgangs 2016 der Angewandten Kunst Schneeberg. Joachim Llambi moderierte die Show und führte durch den Abend. Zum Highlight des Abends gehörte ebenfalls die prominente Juri bestehend aus dem Choreographen Jorge Gonzalez, Modedesignerin Irene Luft und David Schirmacher der Marke Von Floerke bekannt aus der TV-Show „Die Höhle der Löwen“. Unter kompetenter Beurteilung der drei Juroren stimmte das Publikum für Babette Sperling als beste Bachelorarbeit und für Serap Sari als beste Masterarbeit. Die Absolventinnen durften sich über ein Preisgeld in Höhe von jeweils 750 Euro freuen.


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Freitag, 7. Oktober, Weimar
Bauhaus Walk
Exkursion an den Geburtsort des Bauhauses



Studentinnen und Studenten des 3. Semester besuchten in Weimar den Bau von Henry van de Velde (heute Bauhaus-Universität) das möblierte Büro von Walter Gropius und das 1923 gebaute Haus am Horn. Die Exkursion war Teil der Vorbereitungen unserer Fakultät zum Bauhausjahr 2019.


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Mittwoch, 5. Oktober, 18:00 Uhr, Villa Merz, Markneukirchen
Bachs Suiten für Violoncello solo
Ein Gesprächskonzert



Bernhard Hentrich spielt auf Violoncelli von Antony Stephan Posch (Wien 1737) und Marx Straub (Rötenbach 1769) Sätze aus den Suiten Nr. IV, Es-Dur, Nr. V, c-Moll (discordable) und Nr. VI, D-Dur (a cinq cordes)

Johann Sebastian Bachs Suiten für Violoncello solo sind einzigartige Werke der musikalischen Weltliteratur. Sie stellen in jeder Hinsicht eine gehörige Herausforderung für Interpreten und Hörer dar. Das mag auch daran liegen, dass über die Entstehungsumstände kaum gesichertes Wissen vorliegt. Da die Originalhandschrift Johann Sebastian Bachs nicht mehr vorhanden ist, orientieren sich die zahlreichen Neuausgaben in moderner Notenschrift an der erhaltenen Kopie von Anna Magdalena Bach, der zweiten Frau Bachs. Es fehlen Angaben zu originalen Phrasierungen, Betonungen und anderen aufführungspraktischen Aspekten. Sogar die Frage, für welches Instrument die sechs Suiten komponiert wurden, ist nicht geklärt. Kennen wir den Spieler der Uraufführung? Man kann sich nicht einmal sicher sein, ob die Suiten in Weimar oder erst Jahre später in Köthen entstanden sind.

Spannende Fragen, über die der Cellist Bernhard Hentrich und der Musikwissenschaftler Andreas Michel im ersten Gesprächskonzert des Wintersemesters 2016/17 diskutieren möchten.

Bernhard Hentrich studierte Violoncello und forscht zu Streichinstrumenten des 17./18. Jahrhunderts in Baugeschichte und Aufführungspraxis.
alle weiteren Infos hier: www.celloallein.de

Veranstaltungsort:
Westsächsische Hochschule Zwickau, Fakultät Angewandte Kunst
Studiengang Musikinstrumentenbau
Adorfer Str. 38 in Markneukirchen


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Geplante Exkursionen im Wintersemester 2016

Im Rahmen der kunst- und designgeschichtlichen Module der BA-Studiengänge Gestaltung und Musikinstrumentenbau sind derzeit zwei Exkursionen geplant: Studierende des 5. Semesters der Studienrichtung Modedesign werden Ende November nach Berlin fahren, um die spektakuläre Mode-Abteilung des Kunstgewerbemuseums intensiv zu besuchen und um vor Ort Recherchen zu Fragen der Modegeschichte und des Designs anzustellen.
Und Mitte Dezember geht es für die Studierenden des 1. Semesters der Studienrichtung Musikinstrumentenbau nach Leipzig. Dort stehen das Museum der bildenden Künste, das Grassi-Museen für Angewandte Kunst und das Musikinstrumentenmuseum der Universität auf dem Programm.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bei Verfügbarkeit können auch Studierende anderer Semester an den Exkursionen teilnehmen. Bitte wenden Sie sich hierfür an Professor Dr. Thomas Pöpper.


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Prof. Dr. Thomas Pöpper – vier Nachrichten in eigener Sache



Der Dekan der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg wird am 7. Oktober auf Einladung der Stadt Zwickau im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung „Zwickau und der reformatorische Umbruch“ einen Vortrag zum Thema „Cranach in der Muldestadt“ halten. Dabei wird es um die Beleuchtung eines von der spätmittelalterlichen Kunstgeschichte bislang nahezu übersehenen Monuments gehen: Das Wandelretabel in der St. Katharinenkirche.
Im November wird Pöpper zu einem Vortrag nach Rom reisen. Eingeladen vom Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte (Bibliotheca Hertziana) wird er an der ebenso traditionsreichen wie renommierten Gernsheim-Tagung teilnehmen. Sie steht in diesem Jahr unter der Überschrift „Abbreviaturen, Formeln und Chiffren in der Zeichnung der Frühen Neuzeit“. In seinem Beitrag zum Thema der Michelangelo-Zeichnungen wird es um spezielle grafische Eigenheiten der Kunst des ‚divino‘ gehen.
Auf Anfrage des Gründernetzwerkes „SAXEED“ (ein Kooperationsprojekt finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Freistaates Sachsen und der vier beteiligten Hochschulen, nämlich der Technischen Universität Chemnitz, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, der Fachhochschule Mittweida und der Westsächsische Hochschule Zwickau) wird Pöpper zukünftig als Juror im „SAXEED Ideenwettbewerb“ wirken und insbesondere künstlerisch-gestalterische Ansätze beurteilen.
Prof. Pöpper wurde zum wiederholten Mal als Experte für Kunst-, Design- und Kulturwissenschaft von der Europäischen Kommission/Research Executive Agency (Brüssel) angefragt, diesmal innerhalb des Programms „Marie Sklodowska-Curie 2016–2017“.

Wer mehr Informationen zu diesen Themen wünscht, folge den Links oder wende sich an: thomas.poepper@fh-zwickau.de.

Links:
Tagungsprogramm
arthist.net
www.saxeed.net
ec.europa.eu


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1. Oktober, 17:30 Uhr, Strodehne
Schneeberger Studentinnen zur Strodisign-Schau



Die traditionelle DEDERON-Kittelschürze und Entwürfe der Studentinnen



Strodisign! Unter dieser Devise kleidet sich das brandenburgische Dorf Strodehne neu ein: Ausgehend von der traditionellen "Kittelschürze", haben Künstlerinnen, Modedesignerinnen und Textilgestalterinnen im Dialog mit den Dorfbewohnerinnen ein neuartiges Kittelkleid entwickelt. Das Kleidungsstück ist für den Einsatz im ländlichen Alltag bestimmt und dabei formvollendete Dorf-Couture.

In einer großen Schau auf dem Dorfplatz präsentieren 34 Kittelträgerinnen die Strodisign-Kollektion am 1. Oktober der Öffentlichkeit. Um die neuen Kleider in Szene zu setzen, wirken die kreativen und handwerklichen Kräfte des ganzen Dorfes zusammen.

Stoffdesign: Mareen Heinz, Swantje Masermann, Luise Stark, Magdalena Orland
Entwurf, Schnitt, Fertigung der Kittel: Carmen Willke, Judith Skodlerak

alle weiteren Infos hier: www.kulturversorgung.de

Veranstaltungsort: Backofenberg, 14715 Havelaue OT Strodehne
Veranstaltungsbeginn: 17:30 Uhr



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24.09.2016, 20:30 Uhr, Rathaus Zwickau
Mercedes Fashion Night Award 2016
Modenschau und Preisverleihung



Am 24. September 2016 findet in Zwickau – bereits zum sechsten Mal in Folge – die Mercedes Fashion Night statt.
Höhepunkt der Veranstaltung ist die Abschluss-Show mit der Verleihung des Mercedes Fashion Night Awards 2016, zu der zwölf Modedesign-Absolventen der Westsächsischen Hochschule Zwickau ihre Abschluss-Kollektionen präsentieren. Erstmals werden, neben den Bachelor-Absolventen, die Modedesign-Absolventen des Masterstudienganges an dem Wettbewerb teilnehmen und um den begehrten Award kämpfen.
Drei prominente Jury-Mitglieder – der kubanische Choreograf Jorge González, die Modedesignerin Irene Luft und der Gründer des Modelabels Von Floerke David Schirrmacher – werden die Kollektionen der jungen Designer aus Schneeberg kompetent beurteilen. Wer den Mercedes Fashion Night Award gewinnt und das Fördergeld in Höhe von insgesamt 1.500 € erhält, entscheidet das Publikum.
Der Award ist ein Förderpreis von der Stadt Zwickau und dem Mercedes Autohaus LUEG.

Mercedes Fashion Night Zwickau
Abschluss-Show
Ort: Rathaus Zwickau
Datum: 24.09.2016
Beginn: 20:30 Uhr


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11. September 2016
SMART-Wettbewerb: Gewinnerinnen stehen fest!



Denise Benzing und Professor Dr. Thomas Pöpper vor dem Memphis-SMART (Fotos: Pöpper)

Die Gewinnerinnen des SMART-Wettbewerbs, ausgelobt von den „Zwickau Arcaden“ und dem „Autohaus Lueg GmbH Zwickau“, stehen nun fest: Denise Benzing, Studentin der Studienrichtung Textilkunst/Textildesign und derzeit auch Mitarbeiterin der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg, wurde mit Abstand am häufigsten für ihr Design à la Memphis gevotet und gewann das stattliche Preisgeld in Höhe von 1.500€.
Und eine glückliche Gewinnerin aus Zwickau darf in Kürze den 60 PS starken SMART im Wert von über 12.000€ mit nach Hause nehmen – veredelt mit dem Benzing-Design ist das Auto ein Unikat und eigentlich unbezahlbar!
Beide Gewinnerinnen wurden am Sonntag, den 11. September 2016 in Anwesenheit des Centermanagers der „Zwickau Arcaden“, des Verkaufsleiters des „Autohauses Lueg“ und des Dekans der Fakultät Angewandte Kunst gekürt beziehungsweise ausgelost aus ca. 1.300 Stimmkarten. Herzlichen Glückwunsch!


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Studenten zeigen Flagge



Foto: Denise Benzing

Zum 12. Parkkunst-Fest in Waldenburg/Sachsen zeigen Studenten der Fakultät für Angewandte Kunst Schneeberg am Wochenende ihre Fahnenprojekte. Unter dem Motto „Flagge zeigen“ sind die fünf Beiträge von Elisabeth Petzold, Alisa Bremer, Julia Wenzel, Antje Müller und Denise Benzing im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltung zu sehen. Die Erarbeitung der einzelnen Projekte erfolgte im Wintersemester 15/16 unter Betreuung von Prof. Jörg Steinbach und in Zusammenarbeit mit dem Organisator des Festes, Peter Tauscher. Mit der finanziellen Hilfe von Sponsorengeldern und der Stadt Waldenburg konnten alle fünf Studentenprojekte umgesetzt werden. Die Herstellung der Fahnen erfolgte sowohl im digitalen Textildruck direkt in der Hochschule in Schneeberg, als auch in Handarbeit.