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Forscher aus ganz Europa stellen eRamp-Ergebnisse vor

Am 8. und 9. März 2017 treffen sich in der WHZ mehr als 50 Forscher aus ganz Europa, um die Ergebnisse des Schlüsselprojektes „eRamp“ zur Stärkung der europäischen Halbleiterindustrie vorzustellen.


Foto: WHZ/Helge Gerischer

Seit April 2014 arbeiten 26 Forschungspartner aus sechs Ländern am Projekt eRamp, um effizientere Leistungselektronik zu entwickeln.  „Die Forschungsergebnisse von eRamp werden dazu beitragen, elektrische Energie noch effizienter zu nutzen“, erklärte Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG beim Kick-Off zu eRamp im Jahr 2014.

Leistungselektronik umfasst Elektronikkomponenten und die in ihnen verbauten Chips – sogenannte Leistungshalbleiter. Leistungshalbleiter helfen, den Verlust von elektrischer Energie möglichst gering zu halten. Sie sorgen dafür, möglichst viel der durch Wind oder Sonne gewonnenen elektrischen Energie ins Stromnetz einzuspeisen, den Strom fast verlustfrei über viele tausend Kilometer vom Ort der Erzeugung zum Verbraucher zu bringen und dann den Stromverbrauch in den unterschiedlichsten Anwendungen zu senken; z.B. in Haushaltsgeräten, in der Beleuchtungstechnik, in Servern und Computern, in Hybrid- und Elektroantrieben von Autos, Nutz-, Bau- und Landmaschinen sowie in der Energietechnik und in Fertigungsanlagen der Industrie. (Erklärung: Infineon Technologies AG)

Im Mittelpunkt der eRamp-Forschungsarbeiten stand die schnellere Einführung neuer Fertigungstechniken und die weitere Erforschung von Gehäusetechnologien für Leistungshalbleiter. Aufgabe der deutschen Projektpartner war es, neue Methoden für einen schnelleren Fertigungsanlauf zu erforschen und zu entwickeln.

In Sachsen forschten unter anderem die Technische Universität Dresden und die Westsächsische Hochschule Zwickau mit. An der WHZ wurde spezielle optische Messtechnik erforscht, die eine Kontrolle von Abweichungen bei der Fertigung im Nanometerbereich (1000 Mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haares) ermöglicht. Damit ist es möglich Fehler während der Herstellung von Leistungshalbleitern zu minimieren und die Qualität zu steigern.



01.03.17

Pressestelle WHZ
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